Kalkfeld, Namibia ist eine kleine Siedlung, Stadtteil der namibischen Kleinstadt Otjiwarongo, die 85 km entfernt liegt. Das bedeutet, dass sich die Bewohner nicht selbst verwalten dürfen. Behördengänge, alles was in der Gesundheitsversorgung über das einfachste hinaus geht, Probleme mit Wasserversorgung und Ernährung, Arbeit und Schule muss in der Stadt geregelt werden.
Ohne Busverbindung, bei einem Weg von 170 km durch meist trockenes heißes Buschland kann sich die Bevölkerung (90% Arbeitslosigkeit ­ verlässliche Statistiken über Einwohnerzahl, Alter und Gesundheitszustand gibt es kaum) die nötigen Besuche in der Stadt selten leisten.
In der Vergangenheit haben Kolonialismus und Besetzung des Landes natürliche und kulturelle Zusammenhänge 
beschädigt. Die Zugehörigkeit der Bevölkerung zu verschiedenen Sprachgruppen und Traditionen erschwert gelegentlich die Kommunikation untereinander.

Im November 2002 entstand  im Rahmen einer Einladung einer Künstlergruppe durch Sponsoren und eines Farmers Kontakt zu einer kleinen Siedlung in Namibia. Künstler der Gruppe bemalten einige der Schulgebäude und unterstützen Lehrer und Schüler in der kurzen Zeit der Anwesenheit.
Es wurde aber deutlich, dass mehr geschehen musste.

Wie in allen Entwicklungsländern ist eine Änderung zum Guten nur durch verbesserte Wahrnehmung der Bedürfnisse vor Ort und sehr genaue, aktive Kommunikation möglich.
Es geht langfristig also auch um Spenden, die in diese Schule passen: Stifte und Papier für den Unterricht, Bücher für die Bibliothek der Schule  in englischer Sprache, die für Schüler im Alter von 6-18 Jahren geeignet sind, Büromaterial sowie kleinere Geld- und Sachspenden.
Es gibt Schüler, die das Schulgeld nicht zahlen können.
Das bedeutet, dass die Gemeinschaft einspringt und die Schule weniger Geld für nötige Dinge ­  z.B. Bücher ­ hat.

Die Kalkfeld Primary School mit derzeit 263 Schülerinnen und Schülern sowie 13 Lehrerinnen und Lehrern wünscht sich deshalb eine Partnerschule für Briefwechsel in englischer Sprache.